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JOSEF KAMPFER CORSE - Männerpartie 2007 ...


| 03. - 07.06.2007 | 5-Tages Ausfahrt | Südtirol / Garda See 2007 |

Nun wie schon in der Ankündigung angesprochen, war diese Partie (bis auf das Wetter) hervorragend.
Tagsüber auf den Straßen rund um den Lago unterwegs und abends gemütlich den Tag mit BOM CHICKA WAH WAH ausklingen lassen, war unsere Devise. Und so war es auch, einfach lässig wie immer!

Ohne erwähnenswerte Zwischenfälle sind die Tage verflogen. Ich habe diese Tour sehr genossen und freue mich schon wieder auf die nächste Tour mit den starken Männern von Flake!

Juni 2007 M-Partie

Die Highlights:
| Kärnten Passo di Mauria Lago di Garda | Tunnelfahrt Riva del Garda :-) | uvm. |

Mit dabei waren:
| F. Andi - Yamaha TDM 900 | K. Andreas - Ducati 748S | K. Gerald - Suzuki GSX-R 750 | K. Harald - Aprilia RST 1000 Futura |
| K. Josef - Ducati 996 Performance | Z. Gernot - Suzuki TL1000S |

JOSEF KAMPFER CORSE - Männerpartie 2006 ...


| 14. - 18.06.2006 | 5-Tages Ausfahrt | Kärnten / Südtirol |

Bei dieser Ausfahrt ging es ganz schön zur Sache. Wir waren eine superhomogene Gruppe von unkomplizierten Fahrern.
Der Racing-Spirit war wirklich an jedem Tag zu spüren und es stand tagsüber nur Gas und Kilometerleistung ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Am Abend jedoch, ging's wieder um ganz andere Schwerpunkte. Gutes Essen, Modellpflege und viel Flüssigkeitsaufnahme. Sicherlich eine der schnellsten Touren in der letzten Zeit!

Die Tour. Ein kurzer Rückblick.

Mai 2006 M-Partie

Der erste Tag war für die Grazer- Jungs nicht wirklich anstrengend. Autobahnfahrt von Graz nach Hermagor, wo sie von mir bei meiner Nachbarin im Appartement untergebracht wurden. Nach dem es ja schon Abend war und der Magen sich schon vor Hunger verkrampfte, wurde nach einem kurzen Begrüßungsdrink bald eine Pizzeria aufgesucht, um zu essen und ein wenig über die kommenden Tage zu plaudern. Zu später Stunde ging es dann ab ins Bett.

Am Donnerstag ging's dann gleich am Morgen durchs Gailtal zum Gailberg-Sattel. Im Gailtal stieß dann noch ein alter Freund aus meiner Heimat zu uns. Wir fuhren gemeinsam nach Osttirol ins Defereggental zur Stallersattelpassstraße, die uns anfangs alle ein wenig irritierte. Trotz rund 20° Asphalttemperatur hatten wir alle mit einigen rutschigen Passagen und Slides zu kämpfen. Oben am Staller Sattel wurde die erzwungene Wartepause (wegen der Einbahnstraße runter nach Italien) genutzt, um einige Fotos der herrlichen Aussicht zu schießen. Natürlich durfte auch ein guter Vormittags- Kaffee nicht fehlen.
Weiter ging's dann Richtung Sterzing zum Jaufenpass. Kurzer Stopp und weiter bei superwarmen Temperaturen und herrlichen Sonnenschein nach Meran. Dort hatten wir dann schon mit Hitze und dem Verkehr einer größeren Stadt zu kämpfen. Da wir an diesem Tag doch schon einige Kilometer abgespult hatten, wollten wir dann schon alle recht bald am Ziel des Tages in Trafoi ankommen. Die gut ausgebaute Bundesstraße brachte uns leider auch nicht wirklich schneller voran, da sich dort ein gewaltiger Verkehr abspielte. Zwischendurch Stau, stehender Verkehr und vor allem auch Gegenverkehr ohne Ende.
Wir gaben richtig Gas - überholen, Lücken zum Wiedereinordnen finden und höchste Konzentration war am Ende dieses Tages gefragt. Kaum tat sich einmal eine Passage ohne Gegenverkehr auf, hieß es Feuer bzw. Vollgas. Kurz einmal jenseits der 2Kilo am Tacho und wieder in die Eisen. So ging's dann eigentlich bis zur Abfahrt nach Trafoi.
Von dort weg war dann der Verkehr wieder normal und die kurze Strecke zu unserer Unterkunft an der Stilfserjochstraße ließ uns wieder ein normales Tempo anschlagen.
Nach dem Abstellen unserer Geräte gab's dann bei jedem von uns eigentlich nur mehr einen Gedanken. Bitte gebt mir ein goldenes Getränk, möglichst groß und kühl. Hier in Südtirol, bei unseren netten Wirtin, überhaupt kein Problem, es gab so viel und solange wir wollten Frisches aus dem Fass.
Beim hervorragenden 3- Gänge Abendmahl hatten wir schon richtig Spaß. Danach an der Bar unserer Unterkunft, wurde dann dieser traumhafte Tag noch einmal revuepassiert und die "alten" Inhalte der Fässer endgültig geleert. Dann ging's ab ins Bett.

Die kurze Nacht in frischer Bergluft ließ uns den Saft aus Hopfen uns Malz erstaunlich schnell abbauen und das kräftige Frühstück mit allem was das Herz begehrt machte uns wieder richtig lebendig. Am Plan standen an diesem Tag 5- Pässe ohne lästiges Gepäck (blieb in der Unterkunft), die es alle in sich hatten und auch die Passagen zwischen den Auf- und Abfahrten waren auch nicht von schlechten Eltern. Der Asphalt, die Kurven und die Landschaft, alles wie aus dem Bilderbuch. Entstanden und gebaut um uns Adrenalinsüchtige voll und ganz zu befriedigen. Kurven ohne Ende, wenig Verkehr* und keine Verkehrskontrollen.
Nahe dem Fluelapass tat sich dann eine herrliche Landschaft vor uns auf, die gut einsehbar war. Wir, außerdem noch die vollen Technikfreaks, konnten es nicht lassen, hier noch schnell ein Viedeo von dreien aus unserer Partie aufzunehmen, wie sie den Pass heraufgasen. Das Resultat könnt ihr bald auf dieser Seite sehen.
Den Abschluss dieser perfekten Tagestour machte das Stilfserjoch von Bormio kommend. Extrem schön zum Fahren. Nach der auch nicht ganz unanstrengenden Abfahrt zur Kehre 1 (gleich neben unserem Quartier), bei der es sich zwei Jungs unserer Partie noch einmal voll gegeben haben, als ob es kein Morgen gibt, hatten wir alle auch an diesem Tag erheblichen Durst und doch schon eine leichte Müdigkeit verspührt.
Der weitere Abend verlief im Prinzip gleich wie der am Vorabend. Einfach genial und total lässig, fast bis zum Verlust der österreichischen Muttersprache.

*) Bis auf die nutzlosen Freunde mit ihren bayrischen Tourentöööpfen, die uns eigentlich wie immer, nur im Weg standen und einfach nicht kapieren wollten, dass, wenn schnellere Jungs von hinten angeflogen kommen, sie einfach kurz rechts ran fahren sollen, um die jenigen schnell vorbeizulassen. Eigentlich ganz einfach, ein ungeschriebenes Gesetz unter Bikern, aber die meisten BMW-ler und Möchtegernsheriffs kapieren das einfach nicht. Traurig aber wahr, was soll man machen- außer lachen?!

Der nächste Tag startete wieder mit einem super Frühstück in familiärer Atmosphäre und einem kräftigen Cappuccino, wie er sich gehört, Espresso mit ausreichend Milchschaum. Es gibt meiner Meinung nach nirgends wo einen besseren als hier in Italien und ehrlich gesagt, ich liebe ihn.
Leider zeigte der Blick zum Himmel einige dichte Wolken und die Wettervorschau im Web sagte unregelmäßiges Wetter inklusive Regen voraus. Wir waren uns Anfangs etwas unsicher, ob wir nicht noch ein wenig mit dem Start warten sollten. Doch nach kurzer Besprechung ging's los Richtung Reschenpass. Nach einigen Kilometern außerhalb der Ortler Gruppe kam dann auch schon die Sonne zum Vorschein.
Wir waren wieder in unserem Element und die Geräte heulten erneut durch die Bergstraßen. Keine Gegner in Sicht und einfach nur der Straße lang, war das Motto des Tages.
Nach kurzer Rauchpause beim aus dem Reschensee herausragenden Kirchturm von Alt Graun, führten uns die schier endlos scheinenden Kurven dieser Region in der Mittagszeit in die zollfreie Zone zwischen der Schweiz und Italien. Dort mussten wir schon beim Tanken etwas länger verweilen, da uns der Himmel ein schönes Gewitter bescherte. Aber nach einer halben Stunde waren wir schon wieder unterwegs und fanden bald ein ausgezeichnetes Restaurant, in dem wir unseren Hunger stillen konnten. Kaum aufgegessen, kamen schon wieder sehr verdächtig schwarze Wolken auf uns zu und wir machten uns schleunigst auf den Weg heimwärts. Wir hatten Glück, denn in diesem Tal führte ein unglaublich langer Tunnel den riesigen Stausee entlang, in dem wir Schutz vor den Regentropfen fanden.
Wieder zurück in Südtirol, erwartete uns vorerst kein Regen, doch rund 30km vor unserer Unterkunft schüttete es dann doch noch voll auf uns herunter, so dass wir widerwillig unsere Regenhaut anziehen mussten. Von dort weg ging's dann recht gemächlich zurück in unser Quartier.
Kaum angekommen, konnten wir schon wieder auf der Terrasse im Freien ein kühles Blondes genießen. Das schlechte Wetter war verzogen und so nutzten wir den Vorabend um unsere Mopeds vom ärgsten Schmutz zu befreien. Da standen sie dann wieder vor uns, wie neu, glänzend und wunderschön. Diesen Moment mussten wir dann gleich für ein schönes Gruppenfoto nutzen. Einfach genial!
Nun, wie schon an den vergangenen Abenden, ließen wir es uns wieder gut gehen. Da es aber unserer letzter Abend hier war, klappte es auch diesmal nicht mit dem früheren Schlafengehen. Den Rest der Nacht kann man sich ja eh gut selber ausdenken.

Ab nach Hause. Rund 600km lagen am Start dieses Tages am Plan. Kein Lärcherlschaß aber machbar. Das Wetter war wieder wunderschön und die Route führte uns zurück in die Region der Dolomiten. Wir nahmen die kurze Strecke zwischen Meran und Bozen gleich auf der Schnellstraße. Wir waren eigentlich nicht "sehr schnell unterwegs" als ich überraschender Weise auf gleicher Höhe auf der Überholspur einen Carabinieri rechts neben mir in die Augen sah. Hopsala, wohl ein wenig zu schnell unterwegs, denn sonst sollte man auf einer elendslangen Geraden die schiachen Mopeds mit großem Blaulicht, wenn man nicht total blind ist, wohl rechtzeitig erkennen können. Tja ich sehe eigentlich sehr gut, also hab ich dann gleich schleunigst abgedreht und mich einige Meter vor ihm wieder rechts eingereiht. Kurzes warten, eigentlich eh klar was jetzt kommt... Blaulicht, Tatütata, rechts ran, usw..
Aber nein, quasi wie mit einer Eskorte fuhren wir mit den zwei italienischen Straßensheriffs dahin, als einer dann nach einigen Kilometern kurz neben mir her fuhr und mir und meiner roten Diva deutete, dass wir schön gemütlich weiterfahren sollen. Dies taten wir dann auch, bis er und sein Kollege die nächste Ausfahrt nahmen. Dann ging's wieder zügig weiter hinein nach Bozen.
Durch die Stadt waren wir recht flott unterwegs und bald darauf waren wir in Kastelruth, wo es sich wie immer voll abspielte. Dann folgten wieder wunderbare Abschnitte, die uns schnell vorankommen ließen. Es dauerte nichts und wir waren umgeben von den herrlichen Spitzen der Dolomiten.
Nach einer kurzen Pause wurde darüber abgestimmt, ob wir die gemütliche Route heimfahren, oder ob wir das volle Programm mit einigen Pässen absolvieren wollen. Das Wetter war traumhaft, die Jungs unersättlich und so war der Entschluss über das volle Programm gleich gefasst. Dann ging's wieder in die bekannten Regionen und Pässe, wie Grödner Joch, Pordoi, Falzarego, Cortina, usw. . Nun stand nicht mehr viel vor uns, es war gerade nach Mittag und so entschieden wir, bei einer mir sehr bekannten Pizzeria nahe dem Passo di Mauria unser Mittagessen einzunehmen.
Darauf folgte wohl eine der geilsten Etappen dieser Tour. Das Tempo war schon an den vorhergegangenen Tagen überaus hoch gewesen, doch diese Kilometer von Cortina nach Ampezzo (kurz vor Tolmezzo) ließen unseren Reifen wirklich keinen Millimeter platz am Rand.
Attacke war angesagt! "Ohne Rücksicht auf Verluste" wurden unsere Geräte durch die Kurven gejagt, als ob uns eine Armada schwerstbewaffneter Carabinieris verfolgen würde, die uns nicht lebendig in die Hände bekommen dürfen. Wir waren unglaublich schnell.... . In diesen rund 1 1/2 Stunden Fahrzeit, hatte keiner von uns auch nur die geringste Chance über irgendetwas anderes nachzudenken, als über die einzig entscheidenden Dinge bei so einem Speed.
Gas, schalten, Gas, schalten, Gas und wieder schalten. Wer bremst verliert und reisst ein Loch auf, das nur noch komplett ohne jeglichen Verstand wieder zugefahren werden kann. So ging's dahin, auf und ab. Rückwirkend kaum zu glauben, dass wir bei der Pizzeria überhaupt noch einen Appetit hatten!
Das gute und ausgiebige Essen hatten wir dann wirklich nötig, denn unser Blutzuckerspiegel hatte sich schon längst irgendwo zwischen den Kurven verabschiedet. Nach dem Essen ging's dann ein wenig gemütlicher über den Plöckenpass zurück nach Österreich.
Ab nun hieß es ja wieder - schau genau! Denn bei uns sind ja das Erste was dich erwartet, drei mal dürft's raten .... die Jungs mit den weißen Autos und roten Streifen und komischen blauen Lichtern auf den Dächern. Durchs Gailtal konnte man sich dann wieder ein wenig entspannen, bis es dann auf der Autobahn eher unspektakulär wieder bis nach Graz ging.

Das war's im Großen und Ganzen. Wirklich eine super Tour und eine Spitzenpartie. An dieser Stelle noch einmal ein großes Kompliment und RESPEKT an die Jungs!

Die Highlights:
Stallersattel Jaufenpass Ofenpass St. Moritz Julierpass Stilfser Joch Berninapass | Fluelapass | uvm. |

Mit dabei waren:
| F. Andi - Yamaha TDM 900 | K. Andreas - Ducati 748S | K. Harald - Suzuki GSX-F 750 | K. Josef - Ducati 996 Performance |
| Z. Gernot - Suzuki TL1000S |

JOSEF KAMPFER CORSE - Gemischte Partie 2007 ...


| 25. - 28.05.2006 | 4-Tages Ausfahrt | Kärnten / Südtirol / Trentino |

Die Aufwärmtour der Saison 2006. Das Bike wurde gerade erst ausgewintert, deshalb gleich ab in den warmen Süden um schön langsam wieder in Schwung zu kommen.
Landschaft erleben, gemütlich zusammensitzen, neue Strecken ausprobieren, Kurvengefühl finden und einfach eine schöne Zeit auf dem Bike erleben.
Der Saisonstart hat sich in dieser Art schon einige Male bewährt und wird auch in den nächsten Jahren wieder so ähnlich aussehen.
Es war sicherlich für jeden von uns etwas dabei. Mir hat's sehr gut gefallen!

Mai 2006 G-Partie

Die Highlights:
| Kärnten Passo Mauria Kaiserjägerweg Garda See Mendelpass Passo Pordoi trennlinie uvm. |

Mit dabei waren:
| K. Andreas - Ducati 748S | K. Gerald - Suzuki GSX-R 750 | K. Josef - Ducati 996 Performance | N. Gabi - Ducati Monster 695 |
| R. Gerald - Yamaha YZF 750R | S. Lizzy - NT 650 Hawk | W. Birgit - Kawasaki GPZ 500S |

   
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